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    [Rezension] Schwarze Nacht – Showalter, Gena

    OT : Darkest Night
    Reihe : Die Herren der Unterwelt 1
    Genre : Fantasy
    Autor : Gena Showalter
    Verlag : Mira Taschenbuch
    ISBN : 978-3-89941-641-1
    Seiten : 412
    Ausgabe : Taschenbuch
    Preis : € 8,95
    DEV : Juli 2009

    DEV = Deutsche Erstveröffentlichung


     

    Kurzbeschreibung :

    Einst dienten die tapferen Lords der Unterwelt dem Gottkönig. Ein Zwist aber führte dazu, dass die zwölf Ritter mit einem Dämon bestraft wurden, den sie jeden Tag aufs Neue zu bezwingen haben Die junge Wissenschaftlerin Ashlyn Darrow ist verzweifelt: An jedem Ort hört sie alle Gespräche, die je dort stattgefunden haben. Und sie weiß: Wenn, dann können ihr nur die Lords der Unterwelt helfen. Auch auf die Gefahr hin, von den Unsterblichen getötet zu werden, wagt sie die Reise zum Haus der Verdammten und trifft in den Wäldern vor den Toren Budapests auf Maddox, den Hüter des Dämons der Gewalt. Zum ersten Mal verstummen alle Stimmen in ihr. Auch Maddox spürt sofort den unwiderstehlichen Reiz der jungen Amerikanerin. Doch er darf seinen Gefühlen nicht nachgeben, denn das Böse in ihm ist unberechenbar. Ein Jahrtausende alter Kampf entflammt von Neuem: gegen den inneren Feind, und gegen den äußeren, der Ashlyns Spur verfolgt hat. Beide wollen nur eins: töten! Maddox und Ashlyns Schicksal scheint besiegelt.

     

    Der erste Satz :

    Jede Nacht kam der Tod – langsam und qualvoll.

     

    Meine Meinung :

    Die Serie handelt von den einstigen Kriegern des Götterkönigs. Pandora wurde die Ehre zuteil, eine Büchse zu bewachen, in der Dämonen verbannt waren um auf Erden kein Unheil mehr anstellen zu können. Die Krieger waren dadurch in ihrem Stolz verletzt worden und stahlen die Büchse und befreiten die Dämonen. Die Büchse ging verloren und so konnten die Dämonen nicht eingefangen werden. Zur Strafe wurden die Krieger dazu verdammt, jeweils einen Dämon in sich zu tragen. Maddox den Dämon der Gewalt, Lucien den des Todes, Aeron den des Zorns, Reyen den des Schmerzes, Paris den der Sexsucht, Torin den der Krankheit, Sabin den des Zweifels, Baden den des Misstrauens, Gideon den der Lüge, Strider den der Niederlage, Cameo den des Elends, Amun den der Geheimnisse und Kane den der Katastrophe. Damit wurden die Herren der Unterwelt geboren.

    Es dauerte einige Zeit bis die Krieger die Dämonen in sich unter Kontrolle hatten, und so wüteten sie in der Menschenwelt. In diesem Gemetzel tötete Maddox Pandora mit 6 Messerstichen in den Bauch. Daraufhin wurde ihm ein zweiter Fluch auferlegt. Er muss jeden Tag um Mitternacht auf genau die gleiche Weise sterben und bis zum Morgen in der Hölle schmoren, und das jeden Tag, immer wieder. Von den Göttern wurden Jäger ausgesandt, die die Herren der Unterwelt finden und töten sollten. Durch diese Jagd wurde die Gruppe der 12 gespalten, der Teil, der gegen die Jäger kämpfen wollte, ohne Rücksicht auf Verluste von Unschuldigen, und den anderen, die in Ruhe ihre inneren Dämonen bekämpfen wollten. Sie flohen aus Griechenland und machten eine alte Burg in Budapest zu ihrem neuen Zuhause.

    Heute  leben Maddox, Aeron, Lucien, Reyen, Paris und Torin immer noch auf der Burg in Budapest. Abgeschieden von der Welt, in Ruhe. Ashlyn hat schon einiges von diesen „Engeln“ oder „Dämonen“ gehört, da sind sich die Menschen in der Umgebung nicht so einig. Sie hat eine besondere Gabe, die sie loswerden möchte. Sie hofft, das die Herren ihr helfen könnten. Also macht sich Ashlyn auf den Weg und wird im Wald vor der Burg von Maddox überrascht. Sie bemerkt, das ihre Gabe in der Nähe von Maddox verstummt. Ashlyn ist so glücklich das sie mit Maddox mitgehen will, und damit beginnt sein und Ashlyns Abenteuer.

    Der Stil ist einfach und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird spannend erzählt, in der hin und wieder ein paar Rückblenden mit den Ereignissen um Pandoras Büchse und andere aus der Vergangenheit einfließen. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil es mich einfach von Anfang an fesselte.

    Auch die Charaktere haben es mir angetan. Sie kommen sympathisch rüber. Maddox ist am Anfang noch richtig der Böse Fiesling, der keine Lust am Leben hat, da er ja eh jede Nacht aufs Neue sterben muss. Doch dann als er Ashlyn kennenlernt, spürt er das erste Mal Gefühle in sich aufsteigen, die sogar seinen Dämonen zeitweise besänftigen. Er merkt, das Ashlyn ihm einfach gut tut und das er sie nicht mehr missen möchte. Ashlyn geht es genauso, obwohl sie doch an verschiedene Situationen recht naiv rangeht. Die Protagonisten sind zwar alle nicht die tiefgründigsten, über die ich gelesen habe, doch habe ich sie und ihre Geschichte sehr genossen.

     

    Fazit :

    Der Auftaktband war sehr vielversprechend, sodass ich die Folgebände auf jeden Fall lesen werde. Möchte schließlich wissen, wie es mit den Dämonen weitergeht.

     

    Bewertung :


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