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    [Rezension] Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts – Freund, Wieland

    Genre : Abenteuer, Märchen, Fantasy
    Autor : Wieland Freund
    Verlag : Beltz & Gelberg
    ISBN : 978-3-407-79925-8
    Seiten : 520
    Ausgabe : Hardcover (mittlerweile vergriffen, nur noch als TB oder gebraucht)
    Preis : € 17,90
    DEV : September 2008

    DEV = Deutsche Erstveröffentlichung


    Kurzbeschreibung :

    „Egal wer dich fragt! Du bist nicht 12. Du bist 13!“, liest Jonas Nichts auf einem Zettel, den ihm der stumme Diener Ruben zusteckt. „Ich beschütze dich.“ Und das wäre gut, denn seit der Waisenjunge das Herrenhaus Wunderlich geerbt hat, versucht ihn jemand zu töten. Vor einem Anschlag flüchten er und Ruben in das Spielzimmer der verstorbenen Baronin Clara – und finden sich unversehens in Kanaria wieder, einem von seltsamen Menschen und Fabelwesen bevölkerten Land. Als Ruben von Soldaten verschleppt wird, bietet ein geheimnisvoller Junge Jonas seine Hilfe an: Ole Mond, der einzige Zwölfjährige auf freiem Fuß. Denn laut einer alten Prophezeiung wird ein Zwölfjähriger Kanarias‘ herzlose Kaiserin stürzen. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite, erzählt Wieland Freund die fantastische Geschichte des Jonas Nichts, der erfährt, welch ungeahnte Macht er besitzt und dass er der einzige ist, der die schrecklichen Vorkommnisse im Reiche Kanaria zum Guten wenden kann.

    Der erste Satz :

    In der Nacht hatte es wieder gefroren.

    Meine Meinung :

    Auf dieses Buch wurde ich durch eine Rezension auf einem Blog aufmerksam. Leider weiß ich nicht mehr welcher. Aber nichts desto trotz hatte ich mir den Namen aufgeschrieben und wurde so fündig. Ich las mir den Klappentext durch und war schon von den wenigen Sätzen gefangen.

    Das rote Cover allein ist schon ein Hingucker. Allerdings fällt einem erst am Ende auf, wie passend das Motiv mit dem Auge und dem Schatten, der durch ein Fernrohr schaut, gewählt ist. Schon damit und dem Klappentext war ich richtig gespannt auf den Inhalt. Als ich dann das Buch aufschlug und mir eine Personenliste wie in einem Shakespeare Stück entgegenblickte, war ich wirklich hin und weg. Und danach die Gestaltung der 48 Kapitel, ein Traum für jeden Büchernarr. Unter jedem befindet sich eine kurze Erläuterung, was in diesem passiert (Kapitel 1, in dem sich alles verändert, weil eine Kutsche kommt).

    Die märchenhafte und fantastische Geschichte wird flüssig erzählt, wobei der Autor sehr auf Details achtet. Ob es sich nur um einen Sonnenuntergang oder eine Begebenheit handelt, das Kopfkino wird so anregend bedient, das man eigentlich einen Film sieht. Die Ausdrucksweise ist sprachgewandt und poetisch. Für jung und alt gleichermaßen interessant. Und Spaß macht es beim lesen auch noch.

    Es geht um die Kraft der Vorstellung und Einbildung, einfach um die Fantasie, die in jedem von uns steckt, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Aber auch um deren Nutzen und Gefahren. Die Art und Weise wie Wieland Freund alles miteinander verknüpft ist nicht neu, aber anders und besonders.

    Die Charaktere sind alle liebenswert. Einige davon herrlich überspitzt wie z. B. Leopold, einfach köstlich. Und doch gelingt es dem Autor auch phantastische Wesen lebendig zu beschreiben, von denen es einige gibt.

    Durch dieses Buch wurde ich wieder an tolle Geschichten aus meiner Jugend erinnert, allen voran Mary Poppins und die unendliche Geschichte. Was diese für mich damals waren, ist die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts die für eine neue Generation. Ich finde, dieses Buch sollte Pflichtlektüre werden 😉 .

    Fazit :

    Ein atemberaubendes, spannendes und fantastisches Buch das man einfach gelesen haben muss!!!

    Bewertung :


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