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    [Rezension] Die Märchen von Beedle dem Barden – Rowling, J. K.


    OT : The Tales of Beedle the Bard
    Reihe : Harry Potter (Zusatzband)
    Genre : Fantasy
    Autor : J. K. Rowling
    Verlag : Carlsen
    ISBN : 978-3-551-59999-5
    Seiten : 112
    Ausgabe : Hardcover
    Preis : € 12,99
    DEV* : Januar 2008

    *DEV = Deutsche Erstveröffentlichung

    Gelesen : 07.01.2017


    Kurzbeschreibung :

    Welcher ordentliche Zauberer kennt sie nicht: die großartigen alten Märchen, die Beedle der Barde für die magische Gemeinschaft gesammelt hat? Jedem Zaubererkind werden sie abends vorgelesen. Nur Harry Potter hätte fast zu spät von ihnen gehört. Fast. Doch dann rettete ein wertvoller Hinweis daraus ihm das Leben – im Kampf gegen Voldemort, dem grausamsten schwarzen Magier aller Zeiten.

    Nun endlich haben auch Muggel die Gelegenheit, fünf der Märchen kennenzulernen. Eine Sternstunde für Potter-Fans. Und für alle, die zauberhafte Geschichten lieben.

     
    Der erste Satz :

    Die Märchen von Beedle dem Barden sind eine Sammlung von Geschichten, die für junge Zauberer und Hexen geschrieben wurden.

     
    Meine Meinung :

    Es war wunderschön, wieder in die „magische Welt“ von Harry Potter einzutauchen und endlich einmal die Märchen zu lesen, die man schon durch die Harry Potter-Bücher teilweise kennt bzw. die dort Erwähnung finden. Das Cover ist sehr passend gehalten und spiegeln einige Elemente der Märchen wieder. Zu Beginn gibt es dann erstmal ein Inhaltsverzeichnis und eine kurze Einleitung von J. K. Rowling.

    Die einzelnen Märchen sind kurz gehalten und man hat sie in wenigen Minuten gelesen. Sie sind für junge Zauberer und Hexen erfunden worden, um ihnen Moral und Anstand beizubringen, wie es für uns Muggel die „Grimms Märchen“ tun. Jede Geschichte hat ihre eigene „Magie“. Bei zweien musste ich schmunzeln, bei „Des Hexers haariges Herz“ gruselte es mich richtig. Somit werden selbst in diesen kurzen Seiten viele Gefühle und Emotionen hervorgerufen. Doch am meisten habe ich mich auf „Das Märchen von den drei Brüdern“ gefreut, denn dieses kennt man schon von allen Märchen am besten. Und ich wurde nicht enttäuscht. Von mir aus könnte es noch einige Märchen mehr geben.

    Den Reiz, finde ich, machen die anschließenden Anmerkungen von Prof. Dumbledore aus. Sie erläutern die Märchen noch einmal, und geben Anhaltspunkte zum Nachdenken bzw. geben meist noch Hintergrundwissen bekannt. Wodurch man wieder nur noch tiefer in die Magische Welt hineingezogen wird, die J. K. Rowling erschaffen hat.

     
    Fazit :

    Für jeden Harry Potter-Fan ein absolutes Muss!! Ob einfach nur zur Unterhaltung, Ergänzung oder um wieder in diese fantastische Zauberwelt abzutauchen.

     
    Bewertung :


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    [Challenge] Carlsen Challenge 2017

    Am Wochenende bin ich auf dem Blog von Miss Foxy Reads auf die Carlsen Challenge gestoßen. Und da ich für dieses Jahr schon einige Bücher von Carlsen auf meiner WTR-Liste habe, dachte ich, wäre es doch eine tolle Ergänzung, bei dieser Challenge mitzumachen. Hier mal das Wichtigste:

    Regeln :

    • Die Challenge beginnt am 01.01.2017 und geht bis zum 31.12.2017.
    • Ziel ist es, so viele Bücher bzw. so viele Seiten wie möglich aus dem Verlagshaus Carlsen zu lesen.
    • Es zählen folglich alle Bücher aus den folgenden Verlagen: Carlsen, Carlsen Comic, Carlsen Manga, Chickenhouse, impress, Dark Diamonds und Königskinder.
    • Alle Bücher ab 100 Seiten zählen als ein gelesenes Buch.
    • Alle Bücher unter 100 Seiten dürft ihr zwar nicht als gelesenes Buch zählen, aber zu euren gelesenen Seiten addieren.
    • Bei allen Büchern besteht Rezensionspflicht. Die Rezensionen reicht ihr über ein Formular ein, das ab dem 01.01.2017 für euch bereit steht.
    • Neben dem Lesen von Büchern aus dem Carlsen Verlag wird es über das Jahr verteilt Aufgaben und Gewinnspiele geben, bei denen ihr zum einen Bücher aus dem Verlag gewinnen könnte, zum anderen gibt es bei anderen Aufgaben auch Bonusbücher oder -seiten für eure Wertung. Diese besonderen Aktionen wird es abwechselnd bei mir oder Nenya geben und Social Media Kanäle werden darüber hinaus eingebunden.
    • Jeden Monat wird es, abwechselnd auf meinem und Nenyas Blog, einen Monatsrückblick mit dem aktuellen Stand geben.
    • Die Gewinner der Challenge werden von uns im Januar 2018 bekanntgegeben.
    • Die Facebook-Seite zur Challenge findet ihr hier.

    Gewinne :

    Hauptpreis für die meisten Carlsen-Rezensionen
    Carlsen lädt den Gewinner der Challenge zu einer exklusiven Verlagsführung nach Hamburg ein und übernimmt die Reisekosten in Höhe von bis zu 200 Euro. Lieblings-Carlsen-Bücher vor Ort einpacken ist natürlich inklusiv!

    Zweiter und dritter Preis für die meisten Carlsen-Rezensionen
    Je ein dicker Goodiebag mit Carlsen-Neuerscheinungen

    Sonderpreis für die meisten gelesenen Seiten
    Ein Schuber freier Wahl aus dem Carlsen-Programm (Preis darf 100 Euro nicht übersteigen) sowie ein dicker Goodiebag mit Carlsen-Neuerscheinungen

    Zur Übersicht habe ich auch eine eigene Challenge-Seite erstellt. Diese findet ihr ganz einfach, wenn ihr oben auf den Banner klickt oder wenn ihr in der Menüleiste auf Challenges & Aktionen klickt.

    Ich bin sehr gespannt, wieviele Bücher bzw. Seiten ich dieses Jahr schaffe.

    Bis bald
    Eure Melli


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    [Unpacking] Owlcrate Box Januar 2017 – Classic Remix

    Hallöchen ihr Lieben,

    hoffe ihr hattet bis jetzt einen schönen Samstag. Wie schon bei Instagram angekündigt, hier nun ein ausführliches Unpacking der Owlcratebox. Es ist jetzt schon meine zweite und auch dieses Mal war ich total begeistert von den enthaltenen Sachen.

    Als erstes gab es von First Edition Tea Co. eine Portion Tee, der von Der kleine Prinz inspiriert wurde, Mint & Rose Herbal Tea.

    Weiter ging es mit einer Seife in Buchform von Teasoapbooks, die nach Weißem Tee & Beeren duftet. Richtig klasse! Inspiriert durch Der geheime Garten.

    Dann war ein Magnet von Sweet Sequels dabei, der das Phantom der Oper Thema aufgegriffen hat.

    Ein Kalender von Obvious State aus der Wanderlust Collection. Jedes Kalenderblatt ist einem anderen Autor gewidmet. Im Februar wird es Lewis Carroll sein.

    Desweiteren gab es ein wunderschönes Lesezeichen.

    Das absolute Highlight war aber natürlich das Buch ♥♥♥ Es ist Roseblood von A. G. Howard. Ihre Dark Wonderland-Reihe steht schon einige Zeit bei mir auf der Wunschliste. Aber über dieses Schätzchen habe ich mich genauso gefreut. Die ganze Aufmachung des Buches ist der reine Wahnsinn ♥♥♥ Das Cover hat Spotlack Elemente und ist einfach ein absoluter Hingucker!! Aber der Innenteil ist genauso sehenswert. Denn das komplette Buch ist in roter Schrift gedruckt!! Kenne bis jetzt kein einziges Buch, wo die Schriftfarbe eine andere ist als schwarz. War total überrascht als ich es aufgeschlagen habe. Aber es ist einfach traumhaft. Ich möchte es schnellstmöglichst anfangen zu lesen 🙂 Natürlich gab es auch noch einen Brief und ein Autogramm der Autorin mit dazu 😀

    Und last, but not least gab es einen Owlcrate Theater Button und die Vorschaukarte für die nächste Box. Das Februar-Thema lautet: Runaway with the Circus!! und wird eine Kerze beinhalten. Da bin ich schon gespannt drauf.

    Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen, auch wenn er etwas länger geworden ist 😀

    Bis bald
    Eure Melli


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    [Neu im RuB] Dark Village 1 – 5 von Kjetil Johnsen

    Hallo meine Lieben,

    ich freue mich riesig, dass ich diese Serie gefunden habe. Auf die Bücher wurde ich durch eine Bookshelftour aufmerksam. Glaube es war bei Jessy von MelodyOfBooks, bin mir aber leider nicht mehr sicher. Aber ich war so begeistert, das ich sie mir nun besorgt habe. Sie sind alle gebraucht, aber in einem absolut tadellosem Zustand 🙂 und dann auch zu einem Schnäppchenpreis ergattert ♥♥♥ Freue mich einfach nur tierisch!

    Leider werde ich wohl erst im Februar dazu kommen, sie zu lesen. Aber dann werde ich sie wohl direkt komplett, also Band 1 – 5 am Stück lesen. Bin schon so gespannt, wie sie mir gefällt. Habt ihr die Reihe schon gelesen? Wie hat sie euch gefallen? Schreibt mir doch mal!

    Bis bald
    Eure Melli


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    [Rezension] Mord im Orientexpress – Christie, Agatha


    OT : Murder on the Orient Express
    Genre : Krimi, Thriller
    Autor : Agatha Christie
    Verlag : Fischer Taschenbuch
    ISBN : 978-3-596-51113-6
    Seiten : 362
    Ausgabe : Hardcover (bereits vergriffen)
    Preis : € 9,-
    DEV : November 2009 (Limitierte Sonderausgabe)

    DEV = Deutsche Erstveröffentlichung


     
    Kurzbeschreibung :

    Ein Luxuszug in einer Schneewehe, ein Toter im Nachbarabteil und ein Waggon voller Verdächtiger – Meisterdetektiv Hercule Poirot gerät in Fahrt! Die Romanvorlage der berühmten Verfilmung mit Starbesetzung.
     
    Der erste Satz :

    Es war ein kalter Wintermorgen in Syrien.

    Meine Meinung :

    Ich habe vor über 15 Jahren Mord im Orientexpress gelesen. Schon damals war ich begeistert. Und als dann Ende 2009 die bekanntesten Fälle von Agatha Christie in einer schmucken Sonderausgabe herausgebracht wurden, konnte ich schlecht nein sagen. Und somit kam ich nochmal in den Genuss, der „Queen of Crime“ zu fröhnen.

    Für die Sonderausgabe hat sich Fischer einiges gedacht und es wirklich toll umgesetzt. Zum einen ist es ein Pocket (Mini-) Buch in Hardcover Qualität. Der Buchrücken ist Gold gefärbt und hat den unverkennbaren Agatha Christie Schriftzug. Sammler- und Coverjunkieherzen schlagen höher 😀 . Was mir auch sehr gut gefällt, es wurde im Gegensatz der alten Ausgaben, eine Einteilung vorgenommen. Im ersten Teil befinden sich nun „die Tatsachen“ inklusive dem Mord, im zweiten Teil sind dann „die Zeugen“ mit ihren Aussagen dran, und schlussendlich im dritten und letzten Teil „lehnt sich Hercule Poirot zurück und denkt“. Auch die einzelnen Kapitel haben entsprechende und passende Untertitel, was das ganze sehr übersichtlich macht.

    Agatha Christies unverkennbarer Erzählstil ist fesselnd und spannend, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Sie baut Spannung aus dem nichts auf wie kein anderer. Ihre Handlungen sind so verworren und geschickt ausgedacht, im Endeffekt aber doch so simpel. Das macht den Reiz an ihren Büchern aus.

    Auch ihre detailliert dargestellten Charaktere sind real und doch teilweise herrlich skurril, wie es besser nicht sein könnte. Allen voran natürlich Hercule Poirot, dessen meisterhafter Verstand wie ein Schweizer Uhrwerk arbeitet. Alle Charaktere die Agatha Christie einführt, sind einzeln betrachtet schon interessant. Doch am Ende ergeben sie erst das große Ganze.

    Die geschickt gestrickte Handlung, wobei die Autorin jedem Verdächtigen ein perfektes Alibi mitgibt, wird durch Hercule Poirots messerscharfem Verstand erst hinterfragt und dann in Einzelteile zerlegt und enthüllt. Somit kommt er dem wahren Täter auf die Spur. Und mit diesem hätte wirklich niemand gerechnet. Zum guten Schluss werden, in bekannter Christie Manier, alle Verdächtigen zusammengeholt und der Fall geklärt.

    Für mich ist Mord im Orientexpress ein grandioser Kriminalfall und sogleich der beste des Hercule Poirot. Nervenkitzel und Spannung pur!!

    Fazit :

    Diesen Roman muss man einfach gelesen haben !!! Ein absolutes MUSS für Agatha Christie Fans.

    Bewertung :


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    [Rezension] Die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts – Freund, Wieland

    Genre : Abenteuer, Märchen, Fantasy
    Autor : Wieland Freund
    Verlag : Beltz & Gelberg
    ISBN : 978-3-407-79925-8
    Seiten : 520
    Ausgabe : Hardcover (mittlerweile vergriffen, nur noch als TB oder gebraucht)
    Preis : € 17,90
    DEV : September 2008

    DEV = Deutsche Erstveröffentlichung


    Kurzbeschreibung :

    „Egal wer dich fragt! Du bist nicht 12. Du bist 13!“, liest Jonas Nichts auf einem Zettel, den ihm der stumme Diener Ruben zusteckt. „Ich beschütze dich.“ Und das wäre gut, denn seit der Waisenjunge das Herrenhaus Wunderlich geerbt hat, versucht ihn jemand zu töten. Vor einem Anschlag flüchten er und Ruben in das Spielzimmer der verstorbenen Baronin Clara – und finden sich unversehens in Kanaria wieder, einem von seltsamen Menschen und Fabelwesen bevölkerten Land. Als Ruben von Soldaten verschleppt wird, bietet ein geheimnisvoller Junge Jonas seine Hilfe an: Ole Mond, der einzige Zwölfjährige auf freiem Fuß. Denn laut einer alten Prophezeiung wird ein Zwölfjähriger Kanarias‘ herzlose Kaiserin stürzen. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite, erzählt Wieland Freund die fantastische Geschichte des Jonas Nichts, der erfährt, welch ungeahnte Macht er besitzt und dass er der einzige ist, der die schrecklichen Vorkommnisse im Reiche Kanaria zum Guten wenden kann.

    Der erste Satz :

    In der Nacht hatte es wieder gefroren.

    Meine Meinung :

    Auf dieses Buch wurde ich durch eine Rezension auf einem Blog aufmerksam. Leider weiß ich nicht mehr welcher. Aber nichts desto trotz hatte ich mir den Namen aufgeschrieben und wurde so fündig. Ich las mir den Klappentext durch und war schon von den wenigen Sätzen gefangen.

    Das rote Cover allein ist schon ein Hingucker. Allerdings fällt einem erst am Ende auf, wie passend das Motiv mit dem Auge und dem Schatten, der durch ein Fernrohr schaut, gewählt ist. Schon damit und dem Klappentext war ich richtig gespannt auf den Inhalt. Als ich dann das Buch aufschlug und mir eine Personenliste wie in einem Shakespeare Stück entgegenblickte, war ich wirklich hin und weg. Und danach die Gestaltung der 48 Kapitel, ein Traum für jeden Büchernarr. Unter jedem befindet sich eine kurze Erläuterung, was in diesem passiert (Kapitel 1, in dem sich alles verändert, weil eine Kutsche kommt).

    Die märchenhafte und fantastische Geschichte wird flüssig erzählt, wobei der Autor sehr auf Details achtet. Ob es sich nur um einen Sonnenuntergang oder eine Begebenheit handelt, das Kopfkino wird so anregend bedient, das man eigentlich einen Film sieht. Die Ausdrucksweise ist sprachgewandt und poetisch. Für jung und alt gleichermaßen interessant. Und Spaß macht es beim lesen auch noch.

    Es geht um die Kraft der Vorstellung und Einbildung, einfach um die Fantasie, die in jedem von uns steckt, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Aber auch um deren Nutzen und Gefahren. Die Art und Weise wie Wieland Freund alles miteinander verknüpft ist nicht neu, aber anders und besonders.

    Die Charaktere sind alle liebenswert. Einige davon herrlich überspitzt wie z. B. Leopold, einfach köstlich. Und doch gelingt es dem Autor auch phantastische Wesen lebendig zu beschreiben, von denen es einige gibt.

    Durch dieses Buch wurde ich wieder an tolle Geschichten aus meiner Jugend erinnert, allen voran Mary Poppins und die unendliche Geschichte. Was diese für mich damals waren, ist die unwahrscheinliche Reise des Jonas Nichts die für eine neue Generation. Ich finde, dieses Buch sollte Pflichtlektüre werden 😉 .

    Fazit :

    Ein atemberaubendes, spannendes und fantastisches Buch das man einfach gelesen haben muss!!!

    Bewertung :


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    [Rezension] Gezeichnet – Cast, P. C. und Kristin

    Reihe : House of Night 1
    Genre : Fantasy
    Autor : P. C. und Kristin Cast
    Verlag : Fischer FJB
    ISBN : 978-3-596-86003-6
    Seiten : 463
    Ausgabe : Hardcover
    Preis : € 16,95
    DEV : Dezember 2009

    DEV = Deutsche Erstveröffentlichung


    Kurzbeschreibung :

    Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie Gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden – vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde – das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.
    Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr – sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten…

    Der erste Satz :

    Gerade als ich dachte, noch schlimmer kann dieser Tag nicht werden, sah ich den toten Typen neben meinem Schließfach stehen.

    Meine Meinung :

    Ein Blickfang ist die Aufmachung des Buches. Mir gefällt sehr, das es an das Originalcover angepasst wurde. Auf der Innenseite des Umschlags ist ein Poster abgedruckt das man sammeln kann. In den weiteren Bänden befinden sich noch einige weitere davon. Ein weiterer Hingucker ist die Innengestaltung der Buchdeckel, sie ist knallpink und mit Ornamenten versehen. Diese finden sich sowohl auf dem Cover, als auch bei den Kapitelanfängen wieder und ziehen sich so durch das ganze Buch.

    Die Geschichte wird aus Zoeys Sicht, aus der Ich-Perspektive, erzählt. Der Stil ist locker und flüssig zu lesen, teils pubertär, aber ich fand das für die Geschichte an sich sehr passend. Es dreht sich schließlich alles um eine 16jährige und die Veränderungen in ihrem Leben. Diese sind sehr einschlägig, denn sie wurde gezeichnet. Daraufhin muss sie sofort ihre alte Schule verlassen und in das House of Night einziehen. Sie hat Angst, was sie dort erwarten und ob sie neue Freunde finden wird. Denn eigentlich möchte sie einfach nur ein ganz normaler Teenager sein, was nun als Jungvampyr nicht mehr funktioniert. Und da sie kein normaler Jungvampyr ist, sondern schon von Beginn an was Besonderes, mit ihrem ausgefüllten Mal, ist klar, dass das es ihr nicht unbedingt einfacher machen wird. Zu Beginn werden sehr detailliert die neuen Charaktere und Begebenheiten eingeführt, genauso wie die Rituale. Ich fand das allerdings nicht störend sondern eher interessant. Mich hat es nicht abgeschreckt oder langweilig blättern lassen, sondern ich konnte direkt eintauchen. Die Spannung baut sich langsam auf, bis sie gegen Ende dann in den Höhepunkt fließt. Auch den Schluss fand ich sehr rund und gut. Denn er macht Lust auf den zweiten Band.

    Zoeys Charakter wurde sehr detailliert dargestellt. Da wir die Geschichte von ihr direkt hören, wäre es auch schlimm, wenn es anders wäre. Ihre Mutter und ihr Stiefvater werden sehr oberflächlich dargestellt. Nachdem Zoey gezeichnet wurde, denken sie nur noch daran, was die Nachbarn und die ach so wichtigen Kirchenältesten wohl denken. Aber keinen Augenblick wird auf Zoey eingegangen. Ich konnte gut nachempfinden, warum sie zu ihrer Großmutter flüchtet, die sie von ganzem Herzen liebt. Die Oma war schon immer Zoeys Rettungsanker gewesen, der ihr einfach Halt und Sicherheit, sowie Liebe gab. Erst recht nachdem ihre Mutter wieder geheiratet hatte.

    Die Charaktere aus dem House of Night, hier speziell die neuen Freunde von Zoey, sind alle liebevoll gezeichnet. Man muss sie einfach ins Herz schließen. Diese vier, Stevie Ray, Damien, Shaunee und Erin, geben Zoey den Halt, den sie sonst von ihrer Großmutter bekommen hat. In ihnen findet sie wirkliche Freunde. Und mit Neferet, der Hohepriesterin und ihre Mentorin, hat sie jemanden gefunden, der sie zu schätzen weiß und sieht, wie besonders sie ist, weil sie ist, wer sie ist.

    Reihenfolge :

    • Gezeichnet
    • Betrogen
    • Erwählt
    • Ungezähmt
    • Gejagt
    • Versucht
    • Verbrannt
    • Geweckt
    • Bestimmt
    • Verloren
    • Entfesselt
    • Erlöst

    Desweiteren gibt es mittlerweile noch vier Zusatzbände.

    Fazit :

    Ein toller Auftaktband, der mich gut unterhalten hat. Nun bin ich auf die Fortsetzung gespannt.

    Bewertung :


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    [Rezension] Die Stadt der Träumenden Bücher – Moers, Walter

    Reihe : Zamonien 4
    Genre : Fantasy, Märchen
    Autor : Walter Moers
    Verlag : Piper
    ISBN : 978-3-492-24688-0
    Seiten : 480
    Ausgabe : Taschenbuch
    Preis : € 12,95
    DEV* : April 2006

    *DEV = Deutsche Erstveröffentlichung


    Kurzbeschreibung :

    Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher … Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Nur wer bereit ist, derartige Risiken in Kauf zu nehmen, möge dem Autor folgen. Allen anderen wünschen wir ein gesundes, aber todlangweiliges Leben!

     

    Der erste Satz :

    Hier fängt die Geschichte an.

     

    Meine Meinung :

    Mein erster Moers. Ich bin jetzt wirklich monatelang an diesem Buch vorbeigelaufen. Immer wieder wollte ich es kaufen und konnte mich doch nicht dazu durchringen. Wie ich mittlerweile weiß, geht es den meisten mit diesem Buch so. Keine Ahnung, warum wir hier so vorsichtig sind. Denn wenn man es gelesen hat, bereut man, solange gewartet zu haben.

    Ich liebe das Cover mit dem kleinen Buchling inmitten tausender Bücher. Wenn man nicht anhand des Titels wüßte, das es um Bücher geht, wäre es einem spätestens nach einem Blick auf den Umschlag klar. Das Bild hat mich auch immer wieder magisch angezogen. Oft hab ich es mir angeschaut und dann doch wieder weggelegt. Aber nicht nur das Cover, sondern das ganze Buch ist eine Hommage ans Lesen. Auch ganz viele Illustrationen sind mit dabei. Immer passend zur Textstelle zur Untermalung angebracht. Was mir noch sehr positiv aufgefallen ist, sind die „kleinen“ Fußnoten, mit Beschreibungen zu bestimmten Begriffen oder Begebenheiten, direkt auf der jeweiligen Seite, sodaß man nicht erst ans Ende des Buches blättern muss.

    Das Buch ist in zwei Abschnitte unterteilt, der erste, wie die Geschichte beginnt, wie und warum sich unser Held, Hildegunst von Mythenmetz, auf seine Reise begibt. Der zweite Teil handelt von seinen Abenteuern in den Katakomben von Buchhaim. Beide werden von einem kleinen 8-Zeiler eingeläutet, die mir sehr gefallen haben.

    In tiefen, kalten, hohlen Räumen
    Wo Schatten sich mit Schatten paaren
    Wo alte Bücher Träume träumen
    Von Zeiten, als sie Bäume waren
    Wo Kohle Diamant gebiert
    Man weder Licht noch Gnade kennt
    Dort ist´s, wo jener Geist regiert
    Den man den Schattenkönig nennt

     

    Die Geschichte spielt in dem fiktiven Land Zamonien. Es birgt die unterschiedlichsten Wesen und Orte und die Namen von alledem sind einfach zu köstlich. Durch die vielen enthaltenen Zeichnungen bekommt man noch einen genaueren Eindruck. Ich hatte ein wahres Kopfkino am laufen beim lesen. Was mich weiter faszinierte, waren die Ideen, die Moers hier umsetzt. Hildegunst´s Abenteuer ist so außergewöhnlich und auch unvorhersehbar, sodaß keine Minute Langeweile bei der Lektüre herrscht. Man liest, und liest immer weiter, weil auch nichts ist oder wird, wie man es sich vielleicht denkt. Dauernd wendet sich das Blatt und Moers lässt seinen Helden immer gefährlichere Ereignisse bewältigen.

    Auch sprachlich liegen hier Welten dazwischen. Denn der Autor schafft es, wahre Poesie zu dichten.

    “Manchmal denke ich, daß wir die einzigen sind, die wirklich was von der Literatur haben”, grinste Gofid. “All die anderen haben nur Arbeit mit den Büchern. Sie müssen sie schreiben. Lektorieren. Verlegen. Drucken. Verkaufen. Verramschen. Studieren. Rezensieren. Arbeit, Arbeit, Arbeit – wir dagegen müssen sie nur lesen. Schmökern. Genießen. Ein Buch verschlingen – wir können´s wirklich. Und werden auch noch satt davon. Ich möchte mit keinem Schriftsteller tauschen.”

    S. 266

    Man versinkt regelrecht in der Sprache. Ich habe es einfach geliebt. Ein weiterer positiver Aspekt sind die Charaktere. Alle verrückt, einfach anders, und doch liebenswert. Allen voran, die schrecklichen Buchlinge, die ein Buch nach dem anderen verschlingen (s.o.). Diese habe ich in mein Herz geschlossen. Es gibt aber noch viel mehr verrückter Wesen, z. B. Eydeeten, Haifischmaden, Schrecksen… und zum Schluß auch noch die Bücherjäger. Lest selbst, was sie alle mit unserem Helden zu tun haben.

    Zum guten Schluß möchte ich noch sagen, das, auch wenn es manchmal böse aussieht, der Humor nie zu kurz kommt. Ich musste sehr viel schmunzeln und lachen bei der Lektüre. Meine absolute Lieblingsstelle möchte ich aber jetzt schon präsentieren.

    Von nun an Knochen überall. Künstlerisch veranlagte Höhlenbewohner hatten die Gebeine zu dekorativen Zwecken benutzt, Knochenornamente in die Wände gefügt oder ganze Tunnel mit Totenköpfen gepflastert – hier bekam der Begriff Kopfsteinpflaster eine ganz neue Bedeutung.

    S. 188

     

    Fazit :

    Dieses Buch ist ein Meilenstein, ein Meisterwerk!! Jeder Bücherwurm, jede Leseratte wird dieses Buch lieben. Und soviel kann ich schon verraten. Dieses Buch wird garantiert noch öfter gelesen, und nicht nur dieses eine Mal.

     

    Bewertung :


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    [Rezension] Die Insel der besonderen Kinder – Riggs, Ransom

    Titel E: Miss Peregrine´s Home for peculiar Children
    Reihe : Miss Peregrine´s Peculiar Children 1
    Autor : Ransom Riggs
    Verlag : Droemer Knaur
    ISBN : 978-3-426-51057-5
    Seiten : 416
    Ausgabe : Taschenbuch
    Preis : € 12,99
    DEV* : November 2011

    *DEV = Deutsche Erstveröffentlichung

    Gelesen: 08.01. – 15.01.2017


    Kurzbeschreibung :

    Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …
     
    Der erste Satz :

    Gerade als ich mich an den Gedanken zu gewöhnen begann, dass dieses Leben keine großen Abenteuer für mich bereithalten würde, geschah etwas Seltsames.

     
    Meine Meinung :

    Auf dieses Buch wurde ich schon 2011 aufmerksam, als es im PAN-Verlag erschienen ist. Es reizte mich damals schon sehr, aber leider ist es bis dieser Tage nicht mit mir nach Hause gekommen. Was wirklich sehr schade ist, denn OMG, wie toll ist dieses Buch???

    Allein schon das Cover springt einen ja förmlich an. In diesem Schockgrün und das Mädchen, das einen, mit seinem stechenden Blick, anzustarren scheint. Aber nicht nur das Cover ist ein Hingucker. Sondern auch die innere Aufmachung des Buches hat es in sich. In den einzelnen Kapiteln tauchen immer wieder, an den entsprechenden Stellen, alte schwarz-weiss Fotografien auf, die die zuvor beschriebenen Personen und Begebenheiten zeigen. Das macht die ganze Geschichte noch viel realer. Am Ende des Buches gibt es dann noch eine Aufstellung über jedes einzelne Bild.

    Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem der Hauptprotagonist Jacob versucht, die Ereignisse ein wenig zusammenzufassen. Dies will ihm dann doch nicht so ganz glücken, sodass es einfach in „vorher und nachher“ unterteilt wird 😀

    Ich habe dieses Buch sehr genossen, auch wenn ich eine ganze Woche gebraucht habe, um es fertig zu lesen. Das lag jedoch nicht an dem Buch, sondern daran, dass ich in dieser Woche wenig Zeit zu lesen hatte. Normalerweise hätte ich es in einem Rutsch gelesen. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Jacob erzählt und ist flüssig zu lesen. Er war mir von Anfang an sympathisch, da er eher der Außenseiter ist. Ich habe ein Herz für Außenseiter ♥♥♥. Er muss mit einigen Widrigkeiten in seinem Leben kämpfen und hadert ein bisschen mit sich selbst, da er seinen eigenen Platz noch nicht gefunden hat. Und ihn auf diesem Weg zu begleiten, war sehr amüsant. Ich konnte mich von Anfang an mit ihm identifizieren, denn einiges hat man nämlich selbst schon in irgendeiner Art und Weise erlebt. Und so durchlitt ich, mit Jacob zusammen, sein Abenteuer.

    Natürlich tauchen noch einige andere Charaktere in dem Buch auf, wäre ja sonst auch langweilig. Manche davon konnte man direkt einschätzen, andere wiederum nicht. Das machte das Ganze sehr interessant und niemals langweilig. Und doch kommen nicht so viele Protagonisten vor, dass man den Überblick verliert.

    Die Geschichte wurde für mich nie langatmig oder gar langweilig. Ich fand sie, wie oben schon erwähnt, flüssig erzählt. Der Schreibstil ist einfach gehalten und gut lesbar. Es gibt keine endlos verschachtelten Sätze, die man mehrfach lesen muss, um sie zu verstehen. Die Story bleibt von Anfang bis Ende spannend. Das Buch ist abgeschlossen und doch weiß man, dass das noch nicht das ganze Ende sein kann. Und somit ist der perfekte, aber nicht allzu krasse Cliffhanger, geschaffen.

    Das Buch hinterlässt einen nicht mit einem Fragezeichen im Gesicht. Auch wenn noch einiges offen bleibt, finde ich, dass man sich mit gespannter Erwartung auf das nächste Abenteuer freut.

    Fazit :

    Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, konnte mich in die Charaktere hineinversetzen und sie verstehen. Alles in allem ein tolles Lesevergnügen!!

    Bewertung :


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    Herzlich Willkommen !!

    Ich möchte euch alle herzlich Willkommen heißen, hier auf meinem Blog. Noch ist er leer und ich bin noch im Aufbau, aber ich hoffe, dass es hier bald vieles zu lesen gibt 🙂 Und natürlich würde ich mich freuen, wenn Du öfter mal vorbeischauen würdest und auch vielleicht mal einen Kommentar dann hinterlässt :D.

    In diesem Sinne, bis bald.

    Eure Melli


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